An alle meine lieben Leser,
leider haeufen sich die anonymen Kommentare im Blog womit eigentlich nur Werbung fuer irgendwelche Websites gemacht wird. Ich muss sagen das nervt !!!
Aus diesem Grunde habe ich voruebergehend die Kommentarfunktion nur fuer eingetragene Blogleser aktiviert. Sollte sich solch ein Spamer als Leser eintragen wird er geloescht.
Es funktioniert leider nicht die Funktion "Kommentar nicht zulassen "in den einzelnen Posts zu aktivieren.
Solltet ihr mir etwas schreiben wollen sendet mir bitte eine Mail. Kleiner Tipp, wenn man auf das grosse Foto im Blog klickt gelangt man zu meiner Homepage und dort findet man meine Email Adresse.
Eventuell ist dies den Spam verbreitenden Idioten ja zu laestig.
Ganz liebe Gruesse
Josi
Dienstag, 19. März 2013
Dienstag, 1. Januar 2013
Wir sind Glueckskinder
| Till immer noch imposant von rechts. |
Dann fange ich mal am besten mit mir selbst an. Frauchen wuerde jetzt sicher sagen: "Der Esel nennt sich immer zuerst".
Zu bloede, ich habe etwas von meiner Schoenheit eingebuesst. Vor einigen Monaten habe ich mir das linke Horn abgerissen. Ich kann nicht mehr sagen wie es ueberhaupt passiert ist. Ob das wohl die Strafe war weil sich Frauchen durch mein schlechtes Verhalten Anfang des Jahres so schwer am Kopf verletzt hat ?
Hier der Bericht ( klick )
| Von links ohne den Hornschlauch, nur noch mit Hornsohle |
Mensch ist bei meinem Hornabriss viel Blut geflossen. Frauchen ist routiert und hat mich schon am Boden liegen sehen, sterbend wegen hohem Blutverlust. Wie soll man auch an einem Hornstumpf der aus mehreren Loechern blutet das Blut stoppen. Ein Anruf beim Tierarzt, einem jungen Dokter, hat nichts gebracht. Mit Eis kuehlen meinte der. Wie kann man eine Ladung Eis an dem Hornteil festmachen ? Ich habe schon gebruellt wenn Frauchen das Ding nur angefasst hat. Der naechste Anruf bei einem aelteren erfahrenen Tierarzt brachte die noetigen hilfreichen Tipps. Nur ein Verband hilft und das mit endlosen festen Windungen. Der gute Mann ist spaeter auch noch gekommen und hat mir die noetigen Spritzen verpasst, obwohl er schon Rentner ist. Danke Guter Mann !
Die naechste groessere Sache war der Tumor in dem Auge unserer besten Milchziege Emma. Ein Super Maedel die sich mit Frauchen unterhaelt. Sie hoert auf ihren Namen und gibt Antwort wenn man sie ruft.
Ein kleines schwarzes Gewaechs auf dem Augapfel dass das Auge nach einiger Zeit zum staendigen traenen brachte. Die Diagnose - Krebs - Frauchen war erschuettert. Wenn der Zeitpunkt gekommen, der Krebs das Auge uebernimmt, hilft nur die Entfernung des Auges. Soweit war es dann vor einigen Wochen.
Frauchen haette doch nicht ihre Emma toeten lassen, niemals. Das Auge wurde entfernt und Emma hat alles gut ueberstanden. Sie hat nur noch eine leichte Anaemie.
| Emma ohne rechtes Auge |
Frauchen hofft das sie sich erholt und der Krebs gekillt ist. Sollte sich die Blutarmut aber nicht bessern, geht sie davon aus dass noch irgendwo ein anderer Krebsherd ist.
Wir wollen sie alle noch einige Jahre um uns haben und auch noch weitere kleine Ziegen von ihr.
| Emma von links. |
Das sie sich noch nicht so wohl fuehlt kann man an dem etwas struppigen Fell sehen. Es sollte schoen glatt anliegen und etwas glaenzend sein.
Zusaetzlich hat sie keinen normalen Stuhlgang, frisst alles was ihr unter die Augen kommt und das immer, auch wenn die anderen ruhen und wiederkaeuen. Das ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
Wollen wir das Beste hoffen.
| So sah Emma noch vor einem Jahr aus, hier bei einer Ausstellung. |
Da aber aller "Guten Dinge" Drei sind musste Frauchen auch noch den guten alten Mikel zum Tierazt bringen. Er hatte auch
Augenprobleme. Zuerst truebte sich das Auge und wollte trotz Behandlung nicht besser werden. Danach wuchs ihm ein blutiges Geschwulst aus dem Auge. Die Tieraerztin hat es unter Narkose entfernt und auch einen Teil des unteren Augenlids.
| Mikel |
Nun geht es ihm aber wieder sehr gut.
Wenn er die Ohren haengen laesst sieht er immer bedroeppelt aus. Was
gibt es noch zu berichten ?
Drei unserer Boecke sind verkauft. Meine beiden Soehne Blacky und Whisky haben jeweils ein anderes, hoffentlich gutes, Zuhause gefunden.
Drei unserer Boecke sind verkauft. Meine beiden Soehne Blacky und Whisky haben jeweils ein anderes, hoffentlich gutes, Zuhause gefunden.
Es sind nur noch Pepsi, Rocky, Blindo, Spotti und der Schwerennoeter Manu auf der Farm.
| Der blinde Blindo, wie gut er aussieht kann man hier nicht sehen |
Zwei Tieraerzte haben ihn im Alter von einigen Wochen nacheinander mit Antibiotikum behandelt und mit einer Ueberdosis blind gespritzt. Er ist aber ein so lieber Kerl und besonders huebsch. Seine Arbeit kann er genau so verrichten wie wir anderen.
Pepsi wurde in 2012 Zweiter von den Anglo Nubien Boecken bei der Preisvergabe des Word Food Day. Man kann es hier nicht so gut sehen weil er so vertraeumt in die Gegend schaut.
Dieser Schreihals kann sich praechtig praesentieren. Sie schreit drei Tage nach uns Boecken Tag und Nacht, wenn sie heiss ist. Bis sie keine Stimme mehr hat. Frauchen findet es aber noch zu frueh sie zu decken. Sie ist erst
1 1/2 Jahre alt. Ausserdem brauchen wir fuer sie einen anderen Bock, wir sind alle irgenwie mit ihr verwand.
Heute ist der erste Tag im Neuen Jahr. Wir schreiben das Jahr 2013.
Wie Frauchen fuehle auch ich die Zahl irgendwie ungut und hoffe es wird kein schlechtes Jahr. Ob das wohl mit dem Aberglauben der Freitage an einem 13. zu tun hat ?
Das neue Jahr hat begonnen wie das Alte geendet hat. Die Hunter sind durch den Busch gezogen, auf der Suche nach Wildfleisch. Die Hetzhunde jaulten und unsere Hunde bellten deshalb den ganzen Tag. So langsam werden auch mir die Wochenenden zuwider.
Frauchen ist aergerlich. Warum lassen sie die wilden Tiere nicht in Ruhe. Es gibt schon bald keine mehr. Zu allem Verdruss wollen meine Maedels wenn sie die Hunde hoeren nicht mehr im Feld bleiben und haengen um ihre Staelle herum. Die jaulenden Hunde machen ihnen Angst.
Wir wuenschen uns fuer das Neue Jahr das die Behoerden durchgreifen und ein Jagdverbot fuer das ganze Jahr durchsetzen. Ein frommer Wunsch, ich weiss.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Video von meiner Farm und meinen Maedels
Damit hier endlich mal wieder etwas passiert stelle ich Euch ein Video ein. Es wurde vor einigen Wochen von einem Trinidadischen Fernsehsender gemacht.
Frauchen hat sich sehr darueber gefreut soviel Werbung zu bekommen und das kostenlos. Hoffentlich muss sie nun nicht noch mehr arbeiten weil jeder das Joghurt kaufen will.
Sie hat sich zwar gefreut hat aber auch gestoehnt ueber ihr zu nah aufgenommenes Gesicht.
Wir kennen sie nicht anders aber sie findet es schrecklich seit ihrer Laehmung im Gesicht Bellsche Parese nennt man die Krankheit.
Mich hat man bei den Filmaufnahmen vergessen zu zeigen. Nur der heisse Spotti treibt sein Unwesen am Zaun.
Hier das Video der Orange Hill Nature Ranch Tobago mit meinem Frauchen und den Maedels.
Euer Till
Frauchen hat sich sehr darueber gefreut soviel Werbung zu bekommen und das kostenlos. Hoffentlich muss sie nun nicht noch mehr arbeiten weil jeder das Joghurt kaufen will.
Sie hat sich zwar gefreut hat aber auch gestoehnt ueber ihr zu nah aufgenommenes Gesicht.
Wir kennen sie nicht anders aber sie findet es schrecklich seit ihrer Laehmung im Gesicht Bellsche Parese nennt man die Krankheit.
Mich hat man bei den Filmaufnahmen vergessen zu zeigen. Nur der heisse Spotti treibt sein Unwesen am Zaun.
Hier das Video der Orange Hill Nature Ranch Tobago mit meinem Frauchen und den Maedels.
Euer Till
Mittwoch, 20. Juni 2012
Hier ist ganz schoen was los......
Aufregung zu frueher Morgenstunde. Was bin ich froh das ich schon gross und stark bin.
Da hat doch unser Helfer vor einigen Tagen am Morgen das Huehnerhaus aufmachen wollen und sich ganz schoen erschrocken. Ha, ich habe von weitem gesehen wie blass der dunkle Typ geworden ist. Lag doch direkt am Eingang eine der groessten Boas die wir bisher dort angetroffen haben.
Frauchen hat mir erklaert das wir die Huehner nicht nur wegen den wunderbaren Eiern von unseren freilaufenden Hennen haben, sondern auch als erste Anlaufstelle fuer die hier lebenden hungrigen Schlangen.
Die Viehcher koennen so gross werden und mal ganz einfach eine kleine Ziege strangulieren und verspeisen.
Jedesmal wenn wir Junge Ziegen haben ist Frauchen ganz nervoes. Sie sprueht stinkendes Desinfektionmittel um die Ziegenboxen, welches angeblich die Schlangen nicht moegen. Ein frommer Wunsch, so ganz glaubt sie daran nicht.
Besagte Schlange lag also genau vor der Tuer und die Huehner trauten sich nicht daran vorbei nach draussen zu laufen. Unser Helfer hat wie ein kleines Kind die Mama ruft, nach Frauchen gerufen. Als ob die nicht auch Angst vor den Biestern haette.
Zuerst musste das Tier mal von der Tuer weg. Mit einem Stock hat sie die Schlange mehrmals angestupst damit sie sich etwas verzieht. Da faengt doch diese Tier an den wohl gerade verspeisten Gockel wieder auszuwuergen. Aber schaut selbst, die Kamera hat Frauchen immer parat.
Mit vereinten Kraeften wurde danach das lange Tier in einen Sack verfrachtet und Frauchen hat sie in einen kleinen Zoo gebracht. Normalerweise werden sie in der Natur, weit genug weg von uns ausgesetzt.
Wir wollen ja nicht das sie sich hier mit unseren Huehnern dick und gross fressen und in einigen Jahren in der Lage sind eine erwachsene Ziege verspeisen zu koennen. Mir ist das natuerlich ganz recht.
Gott sei Dank gibt es auf Tobago keine giftigen Schlangen und auch keine Vampir Fledermausse wie in Trinidad. Dort findet so mansch ein Farmer am Morgen Blutspuren in seinem Stall und an seinen Tieren.
Was haben wie doch ein Glueck !
In den ersten Jahren hat Frauchen einige Katzen verloren die bestimmt den gefraessigen Schlangen zum Opfer gefallen sind. Die moegen sie naemlich besonders gerne und eine neugierige verspielte kleine Katze wird schnell zum Schlangenfutter. Deshalb duerfen sich Punky und Klein-Charly nur im Haus vergnuegen.
Was sie natuerlich ausgiebig tun. Auf dem Foto kann man sehen wie sie den Esszimmerschrank in Beschlag genommen haben. Frauchen musste wegen Termitenbefall alles ausraeumen und die Plage beseitigen.
Sie hat ja auch ja auch sonst nicht viel zu tun !? Die ganze Wohnung steht auf dem Kopf und sie findet keine Zeit wieder klar Schiff zu machen.
Sie klagt mir so oft ihr Leid. Noch nicht einmal eine Hilfe fuer die Arbeit im Haus kann sie finden.
Wir sind gespannt ob sich jemand auf die Anzeige meldet die Frauchen in Deutschland geschaltet hat. Wir wuenschen uns alle das sie Hilfe bekommt und wieder mehr Zeit fuer unsere Streicheleinheiten findet.
Es muesste natuerlich eine Person sein die uns alle sehr mag, denn wir machen ganz schoen viel Dreck. Wir hier draussen wie auch die Tiere drinnen.
Sie soll es doch auch gemuetlich haben weil sie sich wegen uns ganz viel zuhause aufhalten muss und niemals ausgeht. Ich hoere oft wenn sie Besuchern erzaehlt das unsere Ziegenboxen sauberer sind als ihre Wohnung.
Also liebe Leute die meine Geschichten lesen, hoert euch um und findet jemanden der unserem Frauchen mal alles auf Vordermann bringt.
Euer Till.
| Unser Muddy im Elefantengrasbuendel |
Frauchen hat mir erklaert das wir die Huehner nicht nur wegen den wunderbaren Eiern von unseren freilaufenden Hennen haben, sondern auch als erste Anlaufstelle fuer die hier lebenden hungrigen Schlangen.
Die Viehcher koennen so gross werden und mal ganz einfach eine kleine Ziege strangulieren und verspeisen.
| Gockel im Suzuki bewacht seine Henne die ihr Ei ins Auto legt. |
Besagte Schlange lag also genau vor der Tuer und die Huehner trauten sich nicht daran vorbei nach draussen zu laufen. Unser Helfer hat wie ein kleines Kind die Mama ruft, nach Frauchen gerufen. Als ob die nicht auch Angst vor den Biestern haette.
Zuerst musste das Tier mal von der Tuer weg. Mit einem Stock hat sie die Schlange mehrmals angestupst damit sie sich etwas verzieht. Da faengt doch diese Tier an den wohl gerade verspeisten Gockel wieder auszuwuergen. Aber schaut selbst, die Kamera hat Frauchen immer parat.
Mit vereinten Kraeften wurde danach das lange Tier in einen Sack verfrachtet und Frauchen hat sie in einen kleinen Zoo gebracht. Normalerweise werden sie in der Natur, weit genug weg von uns ausgesetzt.
| Kater Sammy auf dem Reserverad des Suzuki |
Gott sei Dank gibt es auf Tobago keine giftigen Schlangen und auch keine Vampir Fledermausse wie in Trinidad. Dort findet so mansch ein Farmer am Morgen Blutspuren in seinem Stall und an seinen Tieren.
Was haben wie doch ein Glueck !
In den ersten Jahren hat Frauchen einige Katzen verloren die bestimmt den gefraessigen Schlangen zum Opfer gefallen sind. Die moegen sie naemlich besonders gerne und eine neugierige verspielte kleine Katze wird schnell zum Schlangenfutter. Deshalb duerfen sich Punky und Klein-Charly nur im Haus vergnuegen.
Was sie natuerlich ausgiebig tun. Auf dem Foto kann man sehen wie sie den Esszimmerschrank in Beschlag genommen haben. Frauchen musste wegen Termitenbefall alles ausraeumen und die Plage beseitigen.
Sie hat ja auch ja auch sonst nicht viel zu tun !? Die ganze Wohnung steht auf dem Kopf und sie findet keine Zeit wieder klar Schiff zu machen.
Sie klagt mir so oft ihr Leid. Noch nicht einmal eine Hilfe fuer die Arbeit im Haus kann sie finden.
Wir sind gespannt ob sich jemand auf die Anzeige meldet die Frauchen in Deutschland geschaltet hat. Wir wuenschen uns alle das sie Hilfe bekommt und wieder mehr Zeit fuer unsere Streicheleinheiten findet.
Es muesste natuerlich eine Person sein die uns alle sehr mag, denn wir machen ganz schoen viel Dreck. Wir hier draussen wie auch die Tiere drinnen.
Sie soll es doch auch gemuetlich haben weil sie sich wegen uns ganz viel zuhause aufhalten muss und niemals ausgeht. Ich hoere oft wenn sie Besuchern erzaehlt das unsere Ziegenboxen sauberer sind als ihre Wohnung.
Also liebe Leute die meine Geschichten lesen, hoert euch um und findet jemanden der unserem Frauchen mal alles auf Vordermann bringt.
Euer Till.
Sonntag, 29. April 2012
Ganz schoen angeschmiert.....
Aha, die Boxen sollen desinfiziert werden, damit sie unseren schoenen Geruch verlieren.
Aber das will ich doch garnicht. Lautstark verkuende ich das diese Prozedur nicht noetig ist.
Ich versuche hinter dem Helfer in die Box zu springen um es zu verhindern.
Da schlaegt der mir doch die Tuer vor der Nase zu.
Ha, ich kann sie aber mit meinem Kopf wieder aufmachen, das weiss der noch nicht.
Nun nimmt der doch den Besen und drueckt mich wieder nach draussen.
Der hat Glueck das ich so gutmuetig bin. Mein Vater Jero haette ihm sicher die Floetentoene beigebracht. Ich habe aber von Frauchen gelernt das der Kluegere nachgibt.
Es wird auch bestimmt nicht lange dauern bis alles wieder so riecht wie vorher.
Meine beiden Soehne Whisky und Blacky schauen eher gelassen was da passiert. Sie haben die etwas ruhigere Art der Buren Ziegen geerbt und zeigen mir nur ab und zu das sie genau so kraeftig sind wie ich.
Ansonsten sind wir mal wieder ganz schoen beschissen worden. Keiner von uns durfte in der letzten Zeit ein Maedel bespringen. Frauchen will nicht mehr viel zuechten. Ich glaube sie scheut die viele Arbeit und hat immer Angst eines Tages wieder ohne Helfer zu sein. Ausserdem ist der Ziegenverkauf stark zurueck gegangen und uns als Fleisch verkaufen will sie nicht.
Gott sei Dank !!!!
Trotz aller Vorsichtsmassnahmen gelingt es meinen Maedels immer mal wieder sich bespringen zu lassen. Wann, wie und von wem weiss keiner. Ich weiss mit Sicherheit das ich es nicht war, keiner von uns. Ganz schoener Mist.
Das ist der Nachteil wenn meine Herde frei wandern darf. Da hat sicher ein irgendwo ausgebundener Bock in meinem Revier gewildert. Diese heissen Pflaumen finden schon was sie brauchen und sei es noch so weit weg.
Da hoere ich doch Frauchen vor einiger Zeit sagen : " Ich weiss nicht die Emma wird so dick und die Milchleistung ist enorm zureuck gegangen". Wollen wir mal aufhoeren sie zu melken.
Gerade noch rechtzeitig zwei Wochen spaeter hat sie schon gelammt.
Sie hat sich den Tag ausgesucht als Frauchen in Trinidad war. Mit viel Glueck kam Emma am Abend nach Hause und hat in ihrer Box das Kleine ohne Probleme alleine bekommen.
Trotz allem war es ein Dilemma und wir sind alle traurig. Die Kleine kam ohne Augen zur Welt. Wir haben doch schon Blindi die mittlerweile mehr als 10 Jahre alt ist und auch ohne Augen geboren wurde.
Wie kann so etwas passieren ?
Frauchen glaubt nicht an einen genetischen Defekt. Sie schreibt es eher dem Wurmmittel zu. Sie achtet immer darauf einen Entwurmer zu kaufen den man auch in der Schwangerschaft anwenden kann. Auf diesem Mittel stand aber nichts drauf und wir wussten ja auch nicht das Emma schwanger ist. In den ersten sechs Wochen der Schwangerschft sollte man keinen Entwurmer anwenden.
Naja, es ist nun mal passiert und da die Kleine eine Tochter unserer besten Milchziege ist darf sie auch leben. Sie hat sich praechtig entwickelt, ist eine ganz Suesse, schon vier Wochen alt und kraeftig.
Frauchen sagt: "In unseren Toepfen werden keine Ziegen gebraten".
Etwas nettes gibt es noch zu berichten. Unser Hinweisschild zur Farm an der Strasse war ganz schoen verwittert. Keiner hat Zeit sich um solche Sachen zu kuemmern. Im Moment haben wir einen sehr talentierten Menschen hier. Leider nur fuer drei Wochen. Derselbe der mich aus meiner Box verbannt hat.
In muehevoller Kleinarbeit hat er das handgeschnitzte Holzschild restauriert und neu angemalt. Frauchen wollte es in den Farben haben die auch auf unserem Emblem zu sehen sind und somit ist es papageiengruen geworden.Trotz allem kann man es aber noch sehr gut zwischen dem Gruen der Natur sehen.
Wir alle finden es grossartig.
Nun bastelt er noch an einem Aktionsschild das anzeigen soll was man bei uns kaufen kann.
Dieser nette, fleissige und handwerklich begabte Mensch kam gerade rechtzeitig um Frauchen wieder den Glauben an die Menschlichkeit zurueck zu geben. Von dem letzten Helfer aus Deutschland mussten wir uns leider wieder sehr schnell trennen.
Er hatte es selbst gemerkt das er sich nicht verhalten hat wie man es sollte und ist nach fuenf Wochen abgreist. Seine Geschichte erzaehle ich in meinem naechsten Bericht.
Ich wuensche Euch einen schoenen warmen Sommer in Europa und uns eine nicht so nasse Regenzeit ohne schlimme Stuerme hier in der Karibik...
Euer Till
© J. Patience
Sonntag, 11. März 2012
so geht es weiter.....
Oh je, jetzt ist wieder etwas passiert was ich berichten muss. Eine Woche hat es gedauert bis ich den Mut fand darueber zu schreiben.
Frauchen ist gefallen und ganz schlimm am Kopf verletzt.
Diesmal war es meine Schuld !!!
Ich schaeme mich sehr, wie kann ich das wieder gut machen ? Also, wie immer warteten wir auf unsere abendliche Ration Futter. Erst bekommen wir das Kraftfutter und danach noch einmal viel frisches Gras.
Frauchen war etwas spaet und das machte uns ganz nervoes. Siehe da der Strick zu meiner Box war ganz locker. Ich konnte raus ihr entgegeneilen und damit deutlich machen wie hungrig wir waren. Das hat ihr nicht gefallen und sie wurde boese. Natuerlich habe ich mich geweigert mit dem Haltestrick in meine Box bugsiert zu werden. Ich habe einfach mit ihr am Seil meinen Tanz aufgefuehrt. Sie kann mich nicht still halten wenn ich nicht will. Frauchen musste mich loslassen und wollte mich mit einem Trick in meine Box zurueck bekommen.
Hektisch wie sie wegen meinem Verhalten nun mal war rannte sie los zur Tuer. Da ist es dann passiert. Sie stolperte ueber aus dem Boden herausragende Korallensteine und schlug mit dem Kopf auf diese auf.
Oh Gott das viele Blut !
Die beiden Helfer mussten aus der Stadt zurueck kommen wo sie sich am Freitagabend mit Freunden treffen.
Frauchen hat zuerst veranlasst das wir unser Futter bekommen und dann fuhren sie erst zum Krankenhaus.
Mit zwoelf Stichen wurde die sichelfoermige Wunde zugenaeht.
Wir haben uns alle grosse Sorgen gemacht und waren froh als sie nach mehr als fuenf Stunden wieder zuhause war.
Sie kann es immer noch nicht fassen und auch nicht begreifen wie sie derart mit dem Kopf aufschlagen konnte. Die Brille blieb heil und im Gesicht ist kein Kratzer. Auf dem Kopf hat sie jetzt eine ziemlich kahle Stelle und sie schaemt sich etwas weil sie auf der Strasse komisch angeschaut wird.
Am meisten hat sie sich aber ueber zwei Maenner, vermutlich Aerzte, geaergert als sie zum Pflaster wechseln ins Health Center fuhr.
Die meinten doch tatsaechlich Frauchen waere betrunken gewesen als sie gefallen ist.
Zuerst wollten sie wissen wie es passiert ist - hingefallen was- und einer machte dann die fuer`s Saufen typische Becher zum Mund Bewegung - Frechheit ! Das unserem Frauchen die noch nie in ihrem Leben betrunken war geschweige denn ueberhaupt Alkohol trinkt.
Die entsprechende gute Antwort ist ihr leider zu spaet eingefallen. Sie hat sich aber vorgenommen dies nachzuholen falls sie die beiden wieder sieht wenn die Faeden gezogen werden.
Das wird morgen passieren und Frauchen wird sich anschliesend die restlichen Haare auch ganz kurz schneiden lassen. Einen Hut hat sie schon bestellt der ist aber leider noch nicht angekommen. Na dann sind wir gespannt wie sie damit aussieht. Hauptsache ist sie kann wieder lachen. Das waere sicher nicht der Fall wenn sie sich bei dem Sturz die Zaehne ausgeschlagen oder die Nase gebrochen haette.
Nun bleibt nur noch zu hoffen das es von nun ab aufwaerts geht und nicht noch schlimmeres passiert.
Frauchen hat uns auf jeden Fall versprochen nicht mehr zu rennen.
Auf ein besseres restliches Jahr
Euer Till
© J. Patience
Frauchen ist gefallen und ganz schlimm am Kopf verletzt.
| Der Helfer bringt das frische Gras heim. |
Ich schaeme mich sehr, wie kann ich das wieder gut machen ? Also, wie immer warteten wir auf unsere abendliche Ration Futter. Erst bekommen wir das Kraftfutter und danach noch einmal viel frisches Gras.
Frauchen war etwas spaet und das machte uns ganz nervoes. Siehe da der Strick zu meiner Box war ganz locker. Ich konnte raus ihr entgegeneilen und damit deutlich machen wie hungrig wir waren. Das hat ihr nicht gefallen und sie wurde boese. Natuerlich habe ich mich geweigert mit dem Haltestrick in meine Box bugsiert zu werden. Ich habe einfach mit ihr am Seil meinen Tanz aufgefuehrt. Sie kann mich nicht still halten wenn ich nicht will. Frauchen musste mich loslassen und wollte mich mit einem Trick in meine Box zurueck bekommen.
Hektisch wie sie wegen meinem Verhalten nun mal war rannte sie los zur Tuer. Da ist es dann passiert. Sie stolperte ueber aus dem Boden herausragende Korallensteine und schlug mit dem Kopf auf diese auf.
Oh Gott das viele Blut !
Die beiden Helfer mussten aus der Stadt zurueck kommen wo sie sich am Freitagabend mit Freunden treffen.
Frauchen hat zuerst veranlasst das wir unser Futter bekommen und dann fuhren sie erst zum Krankenhaus.
Mit zwoelf Stichen wurde die sichelfoermige Wunde zugenaeht.
Wir haben uns alle grosse Sorgen gemacht und waren froh als sie nach mehr als fuenf Stunden wieder zuhause war.
| So gross war ich schon vor mehr als 2 Jahren |
Am meisten hat sie sich aber ueber zwei Maenner, vermutlich Aerzte, geaergert als sie zum Pflaster wechseln ins Health Center fuhr.
Die meinten doch tatsaechlich Frauchen waere betrunken gewesen als sie gefallen ist.
Zuerst wollten sie wissen wie es passiert ist - hingefallen was- und einer machte dann die fuer`s Saufen typische Becher zum Mund Bewegung - Frechheit ! Das unserem Frauchen die noch nie in ihrem Leben betrunken war geschweige denn ueberhaupt Alkohol trinkt.
Die entsprechende gute Antwort ist ihr leider zu spaet eingefallen. Sie hat sich aber vorgenommen dies nachzuholen falls sie die beiden wieder sieht wenn die Faeden gezogen werden.
Das wird morgen passieren und Frauchen wird sich anschliesend die restlichen Haare auch ganz kurz schneiden lassen. Einen Hut hat sie schon bestellt der ist aber leider noch nicht angekommen. Na dann sind wir gespannt wie sie damit aussieht. Hauptsache ist sie kann wieder lachen. Das waere sicher nicht der Fall wenn sie sich bei dem Sturz die Zaehne ausgeschlagen oder die Nase gebrochen haette.
Nun bleibt nur noch zu hoffen das es von nun ab aufwaerts geht und nicht noch schlimmeres passiert.
Frauchen hat uns auf jeden Fall versprochen nicht mehr zu rennen.
Auf ein besseres restliches Jahr
Euer Till
© J. Patience
Dienstag, 21. Februar 2012
wie das Neue Jahr begann........
so soll es bitte nicht weiter gehen und auch nicht enden.
Ich hatte im letzten Post versprochen wenn unser kleines Findelkind Betty- die Fruehreife - ihren Nachwuchs bekommt darueber zu berichten.
Immer wieder etwas Neues sagte Frauchen, die ja nun schon einiges erlebt hat mit uns- ihren Kindern.
Betty meldete sich vier Tage zu frueh, morgens mit leichtem meckern und sagte damit das es bald soweit ist. Das ist nicht immer der Fall bei meinen Ziegenmaedels.
Oftmals moechten sie ihren gewohnten taeglichen Ausflug machen und reagieren sauer wenn Frauchen die werdende Mama in der Box laesst.
Sie verweigern das Futter und meckern den ganzen Tag den anderen hinterher.
In der Vergangenheit ist es oft passiert, vor allem als Frauchens Ehemann noch verantwortlich war, dass das Ablammen weit weg von zuhause stattgefunden hat. Darueber habe ich aber schon berichtet.
Natuerlich suchte Betty sich den Samstag aus an dem Frauchen ganz alleine fuer uns zustaendig ist.
Kaese machen war an diesem Tag auch angesagt, wir mussten versorgt und die Boxen sauber gemacht werden.
Die Milch war gerade im Pasteur und wurde aufgeheizt als Madam Betty anfing zu pressen.
Das Gerenne ging los, immer ganz geschwind an meiner Nase vorbei.
Es lief auch nicht wie gewohnt, Frauchen hat mir erzaehlt das neben dem Kopf keine Hufe zu sehen waren.
Mit dem Kleinen, es war ein Junge, war aber etwas nicht in Ordnung. Erst wollte er nicht atmen und hat sich dabei spastisch geschuettelt. An aufstehen, stehen zu lernen und zu gehen war nicht zu denken. Er war nicht lebensfaehig. Der Tierarzt musste kommen und das kleine Elend einschlaefern.
Betty hat noch einige Zeit um ihn getrauert.
Wir glauben das er zu sehr eingeklemmt war in Bettys kleinem Koerper. Fuer solch eine junge Ziege war das Lamm viel zu gross.
Nun muessen wir aufpassen das so etwas nicht noch einmal passiert.
Als kleiner Trost fuer Frauchen poduziert Betty nun eine kleine Menge Milch und das hilft uns etwas weiter.
Weiter geht es mit den Todesfaellen. Frauchen hat sich selbst zu Weihnachten einen Papagei geschenkt. Diesmal eine Gelbstirn Amazone und hat ihn Cous Cous genannt.
Unsere beiden anderen Papageien sind heimische Sorten genannt Orange-winged Amazone, die im April / Mai aus den Nestern geholt werden. Dieser kleine Kerl kam von einem Zuechter und war schon der zweite Vogel. Den ersten hatte sie abgeholt und am naechsten Morgen ist er schon gestorben.
Sie war so geschockt und hat als Ersatz einen zweiten bekommen, den Cous Cous. Sie war skeptisch aber das Geld haette sie sowieso nicht zurueck erhalten.
Er war der groesste im Nest von dreien. Den ersten hatte ihre Freundin Paula gekauft, die ihr von dieser anderen Papageienrasse in Tobago gezuechtet erzaehlte. Das Ende vom Lied alle sind gestorben.
Zuletzt der von ihrer Freundin, der nach einigen Wochen bei ihr zuhause schon krank war und sogar in Trinidad in der Tierklinik behandelt wurde. Trotzdem ist er Wochen spaeter eingegangen. Keiner weis woran.
Cous Cous war Sonntags kaenklich und Montags ist er schon gestorben.
http://youtu.be/bWhL3Rwx3Xo http://youtu.be/E5nnwWWXJyI
Erinnerung an Cous Cous der sich so schoen entwickelt hatte.
Der Vogelzuechter ist einige Tage spaeter per Zufall hier erschienen. Die Nachricht das nun alle seine Jungvoegel gestorben sind hat ihn schon erschrocken. Er meinte dazu aber nur: Na dann gehe ich mal nachhause und reinige meine Kaefige und Brutkaesten. Wir fragen uns natuerlich ob er das sonst nicht macht.
Das war wieder ein Beweis fuer die schlechte Tierhaltung die in Tobago praktiziert wird.
Frauchen wuerde hier bei keinem eine Ziege kaufen. Ich frage mich natuerlich warum hat sie bei dem Kauf des Vogel nicht daran gedacht.
Unseren beiden anderen Papageien Berti und Bibbi geht es sehr gut. Ich hoere sie bis hinten zu mir schreien, bellen und pfeiffen. Im Moment sind sie im Lausbubenalter und beissen Frauchen gerne in die Ohrlaeppchen wenn sie den Kopf in den Kaefig steckt. Warum macht sie das auch - komisch.
Da verstehe einer die Menschen.
Ach ja, Frauchen reinigt den Kaefig sehr oft, genau so gruendlich wie sie unsere Boxen ausspritzt. Ich bekomme dann auch gleichzeitig meine mit Urin bespruehten Beine gewaschen. Sie versteht einfach nicht das dies mein Parfuem ist das die Maedels gerne moegen. Danach werden die bepinkelten, geroeteten oft wunden Beine dick mit Penatencreme eingeschmiert wie ein Babypo. Sie ist ganz schoen verrueckt, aber wir moegen sie trotzdem !!!
Noch etwas Gutes ist zu berichten. Kaeterchen Charly macht sich prima. Er tobt ganz schoen mit Punky durch die Gegend. Trotz allem muss Frauchen gut aufpasssen. Punky nimmt ihn schon mal in den Klammergriff und beisst. Dann kommt der Kleine nicht mehr los und schreit. Bis er etwas groesser ist und mit Punky mithalten kann wird er in seiner Box eingesperrt wenn Frauchen nicht da ist.
Dafuer darf er nachts in ihren Armen einschlafen. Da kann man doch neidisch werden....
http://youtu.be/b9DCPk5bk6A Punky & Charly lernen sich kennen
Bis bald euer Till.
© J. Patience
Ich hatte im letzten Post versprochen wenn unser kleines Findelkind Betty- die Fruehreife - ihren Nachwuchs bekommt darueber zu berichten.
Immer wieder etwas Neues sagte Frauchen, die ja nun schon einiges erlebt hat mit uns- ihren Kindern.
Betty meldete sich vier Tage zu frueh, morgens mit leichtem meckern und sagte damit das es bald soweit ist. Das ist nicht immer der Fall bei meinen Ziegenmaedels.
Oftmals moechten sie ihren gewohnten taeglichen Ausflug machen und reagieren sauer wenn Frauchen die werdende Mama in der Box laesst.
Sie verweigern das Futter und meckern den ganzen Tag den anderen hinterher.
In der Vergangenheit ist es oft passiert, vor allem als Frauchens Ehemann noch verantwortlich war, dass das Ablammen weit weg von zuhause stattgefunden hat. Darueber habe ich aber schon berichtet.
Natuerlich suchte Betty sich den Samstag aus an dem Frauchen ganz alleine fuer uns zustaendig ist.
Kaese machen war an diesem Tag auch angesagt, wir mussten versorgt und die Boxen sauber gemacht werden.
Die Milch war gerade im Pasteur und wurde aufgeheizt als Madam Betty anfing zu pressen.
Das Gerenne ging los, immer ganz geschwind an meiner Nase vorbei.
Es lief auch nicht wie gewohnt, Frauchen hat mir erzaehlt das neben dem Kopf keine Hufe zu sehen waren.
| Die scheue Betty will immer noch nicht angefasst werden. |
Mit dem Kleinen, es war ein Junge, war aber etwas nicht in Ordnung. Erst wollte er nicht atmen und hat sich dabei spastisch geschuettelt. An aufstehen, stehen zu lernen und zu gehen war nicht zu denken. Er war nicht lebensfaehig. Der Tierarzt musste kommen und das kleine Elend einschlaefern.
Betty hat noch einige Zeit um ihn getrauert.
Wir glauben das er zu sehr eingeklemmt war in Bettys kleinem Koerper. Fuer solch eine junge Ziege war das Lamm viel zu gross.
Nun muessen wir aufpassen das so etwas nicht noch einmal passiert.
Als kleiner Trost fuer Frauchen poduziert Betty nun eine kleine Menge Milch und das hilft uns etwas weiter.
Weiter geht es mit den Todesfaellen. Frauchen hat sich selbst zu Weihnachten einen Papagei geschenkt. Diesmal eine Gelbstirn Amazone und hat ihn Cous Cous genannt.
Unsere beiden anderen Papageien sind heimische Sorten genannt Orange-winged Amazone, die im April / Mai aus den Nestern geholt werden. Dieser kleine Kerl kam von einem Zuechter und war schon der zweite Vogel. Den ersten hatte sie abgeholt und am naechsten Morgen ist er schon gestorben.
Sie war so geschockt und hat als Ersatz einen zweiten bekommen, den Cous Cous. Sie war skeptisch aber das Geld haette sie sowieso nicht zurueck erhalten.
Er war der groesste im Nest von dreien. Den ersten hatte ihre Freundin Paula gekauft, die ihr von dieser anderen Papageienrasse in Tobago gezuechtet erzaehlte. Das Ende vom Lied alle sind gestorben.
Zuletzt der von ihrer Freundin, der nach einigen Wochen bei ihr zuhause schon krank war und sogar in Trinidad in der Tierklinik behandelt wurde. Trotzdem ist er Wochen spaeter eingegangen. Keiner weis woran.
Cous Cous war Sonntags kaenklich und Montags ist er schon gestorben.
http://youtu.be/bWhL3Rwx3Xo http://youtu.be/E5nnwWWXJyI
Erinnerung an Cous Cous der sich so schoen entwickelt hatte.
Der Vogelzuechter ist einige Tage spaeter per Zufall hier erschienen. Die Nachricht das nun alle seine Jungvoegel gestorben sind hat ihn schon erschrocken. Er meinte dazu aber nur: Na dann gehe ich mal nachhause und reinige meine Kaefige und Brutkaesten. Wir fragen uns natuerlich ob er das sonst nicht macht.
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| Orange-winged Amazone |
Frauchen wuerde hier bei keinem eine Ziege kaufen. Ich frage mich natuerlich warum hat sie bei dem Kauf des Vogel nicht daran gedacht.
Unseren beiden anderen Papageien Berti und Bibbi geht es sehr gut. Ich hoere sie bis hinten zu mir schreien, bellen und pfeiffen. Im Moment sind sie im Lausbubenalter und beissen Frauchen gerne in die Ohrlaeppchen wenn sie den Kopf in den Kaefig steckt. Warum macht sie das auch - komisch.
Da verstehe einer die Menschen.
Ach ja, Frauchen reinigt den Kaefig sehr oft, genau so gruendlich wie sie unsere Boxen ausspritzt. Ich bekomme dann auch gleichzeitig meine mit Urin bespruehten Beine gewaschen. Sie versteht einfach nicht das dies mein Parfuem ist das die Maedels gerne moegen. Danach werden die bepinkelten, geroeteten oft wunden Beine dick mit Penatencreme eingeschmiert wie ein Babypo. Sie ist ganz schoen verrueckt, aber wir moegen sie trotzdem !!!
Noch etwas Gutes ist zu berichten. Kaeterchen Charly macht sich prima. Er tobt ganz schoen mit Punky durch die Gegend. Trotz allem muss Frauchen gut aufpasssen. Punky nimmt ihn schon mal in den Klammergriff und beisst. Dann kommt der Kleine nicht mehr los und schreit. Bis er etwas groesser ist und mit Punky mithalten kann wird er in seiner Box eingesperrt wenn Frauchen nicht da ist.
Dafuer darf er nachts in ihren Armen einschlafen. Da kann man doch neidisch werden....
http://youtu.be/b9DCPk5bk6A Punky & Charly lernen sich kennen
| Charly wird von Punky liebevoll geleckt |
Bis bald euer Till.
© J. Patience
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